Wer sein Genug selbst bestimmt, lebt nicht nach dem Maß der anderen.
Horaz65–8 v. Chr.
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01 / Bedeutung

Legen Sie fest, was für Sie genug ist

Was bedeutet das?

In Satire 1.1 fragt Horaz, warum Menschen immer weiter nach Geld streben. Er erzählt von einem reichen Mann, der trotzdem ständig Angst vor Armut hatte. Der heutige Spruch fasst diese Kritik sinngemäß zusammen und ist kein wörtliches Zitat.

Genug bedeutet nicht, dass Sie keine Ziele mehr haben dürfen. Es bedeutet, dass Sie wissen, wie viel Sicherheit Sie brauchen und was Ihr Geld ermöglichen soll. Eine selbst gesetzte Grenze stärkt Ihre Selbstbestimmung. Ohne diese Grenze kann jede neue Summe wieder zu klein wirken.

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02 / Umsetzung

So setzen Sie den Gedanken für sich um

  1. Schreiben Sie ein Geldziel auf, das Ihnen mehr Sicherheit geben würde.

  2. Notieren Sie, woran Sie erkennen, dass dieses Ziel erreicht ist.

  3. Legen Sie fest, wofür Sie danach weiter sparen möchten.

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03 / Ihre Aufgabe

5 Minuten

Vervollständigen Sie in fünf Minuten zwei Sätze: „Genug Sicherheit habe ich, wenn …“ und „Danach spare ich für …“.

Persönliche Entwicklung beginnt mit einem kleinen Schritt.

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04 / Reflexion

Reflexionsfrage

Woran erkennen Sie, dass Ihr Sicherheitsziel erreicht ist?

Lassen Sie die Frage einen Moment wirken. Eine ehrliche Antwort ist wertvoller als eine schnelle.

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06

Herkunft und Einordnung

Klare sinngemäße Wiedergabe aus Satiren 1.1.92–107

Sachlicher Prüfhinweis: Die Satiren sind als antikes Gedicht überliefert. Der heutige Spruch fasst Horaz' Kritik an grenzenlosem Streben nach Reichtum sinngemäß zusammen und ist kein wörtliches Zitat.

Hinterlegte Quelle öffnen: Horaz, Satiren 1.1.92–107
Horaz65–8 v. Chr.Römisches Reich
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