Vermögen wünsche ich; doch unrechtmäßig will ich es nicht besitzen. Denn Gerechtigkeit kommt gewiss, auch wenn sie später kommt.
Solonca. 630–560 v. Chr.
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01 / Bedeutung

Vermögen braucht klare Werte

Was bedeutet das?

Solon sagt nicht, dass Vermögen schlecht ist. Entscheidend ist, wie es entsteht. Ein Gewinn ist wenig wert, wenn dafür Vertrauen, Recht oder das eigene Gewissen verletzt werden.

Klare Werte geben Halt. Wer vorher weiß, welche Grenze er nicht überschreiten möchte, kann auch in schwierigen Momenten ruhig entscheiden und sich selbst treu bleiben.

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02 / Umsetzung

So setzen Sie den Gedanken für sich um

  1. Schreiben Sie drei Werte auf, die Ihnen beim Umgang mit Geld wichtig sind – etwa Ehrlichkeit, Fairness oder Verantwortung.

  2. Fragen Sie sich vor einer wichtigen Entscheidung: Könnte ich einem Menschen, den ich schätze, offen davon erzählen?

  3. Nehmen Sie Abstand, wenn sich ein Vorteil nicht richtig anfühlt. Eine Nacht Bedenkzeit schafft oft neue Klarheit.

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03 / Ihre Aufgabe

5 Minuten

Beenden Sie diese beiden Sätze: „Für Geld werde ich niemals …“ und „Beim Umgang mit Geld möchte ich immer …“

Persönliche Entwicklung beginnt mit einem kleinen Schritt.

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04 / Reflexion

Reflexionsfrage

Welcher Wert soll Sie bei jeder Entscheidung über Geld leiten?

Lassen Sie die Frage einen Moment wirken. Eine ehrliche Antwort ist wertvoller als eine schnelle.

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