Nicht jede Freude ist es wert, gewählt zu werden.
Epikur341–270 v. Chr.
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01 / Bedeutung

Freude wählen, Folgen bedenken

Was bedeutet das?

Epikur sieht Freude als etwas Gutes. Trotzdem rät er, auf eine Freude zu verzichten, wenn sie später größere Beschwerden bringt. Entscheidend sind auch die Folgen, nicht nur der angenehme Augenblick.

Heute lässt sich der Gedanke auf unsere Ausgaben übertragen. Ein spontaner Kauf kann kurz Freude machen und später Geld für ein wichtiges Ziel fehlen lassen. Wer vor dem Kauf die Folgen bedenkt, übt Besonnenheit. Diese Gewohnheit unterstützt den langfristigen Vermögensaufbau.

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02 / Umsetzung

So setzen Sie den Gedanken für sich um

  1. Wählen Sie einen geplanten Kauf, auf den Sie sich gerade freuen.

  2. Notieren Sie eine spätere Folge dieses Kaufs, etwa weniger Geld für Ihren Urlaub.

  3. Schreiben Sie auf, ob Ihnen die Freude am Kauf diese Folge wert ist.

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03 / Ihre Aufgabe

5 Minuten

Vervollständigen Sie in fünf Minuten zu Ihrem geplanten Kauf: „Ich freue mich auf …, aber danach fehlt mir …“.

Persönliche Entwicklung beginnt mit einem kleinen Schritt.

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04 / Reflexion

Reflexionsfrage

Welche Freude ist Ihnen ihre späteren Folgen wert?

Lassen Sie die Frage einen Moment wirken. Eine ehrliche Antwort ist wertvoller als eine schnelle.

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06

Herkunft und Einordnung

Sinngemäß nach Epikur

Eigene sinngemäße Wiedergabe, kein wörtliches Zitat. Referenz: englische Übersetzung von Robert Drew Hicks im Internet Classics Archive. Epikur wägt Freuden und ihre Folgen ab. Der Bezug zum Vermögensaufbau ist eine heutige Anwendung.

Hinterlegte Quelle öffnen: Epikur, Brief an Menoikeus, Abschnitt 129
Epikur341–270 v. Chr.Antikes Griechenland
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